vor Beginn des 1. Weltkrieges versetzt.
Zu diesem Zeitpunkt hielt sich
Zar Nikolai II. für eine Nacht im Haus der Familie Falz-Fein auf und schaukelte den 2-jährigen Eduard auf seinen Knien. Der Zar scherzte dabei: "Wachse mein Sohn und werde ein Mann!"


Nach der Revolution zog die Familie Falz-Fein in ihre Wohnung nach Petrograd, die letzte Station in Russland. Um der drohenden Erschießung durch die Rotarmisten zu entgehen, verfiel der Vater von Eduard auf eine List: Als die Soldaten die Familie holen wollten, täuschte er eine ansteckende Krankheit der Kinder vor. Er warnte die Rotarmisten, sie würden sich unheilbar anstecken. So ließen diese vorerst von ihrem Vorhaben ab.
Die Familie ging außer Landes, lediglich Eduards Großmutter verblieb in Askania Nova.
Sie hatte eine Flucht aus Russland kategorisch abgelehnt. Sie vertrat die Meinung, dass sie nichts Böses getan hätte und ihr demzufolge auch nichts passieren könnte.
Die Bolschewiki haben sie grausam getötet.
Auch die Erben der Bolschewiki, die Sowjetmacht unter Chrustschow wie auch unter Breschnew, ließen den Baron nicht ins Land. Sie befürchteten, dass er im Westen über den trostlosen Zustand der Anlagen in Askania Nova unter der Sowjetmacht berichten könnte. Zurück bleibt ein tiefer Hass auf die Bolschewiki.